Ich lass das mal so stehn.
Ich lass das mal so stehn.
Letztes Jahr war leider der Server auf dem die Streamdumps liefen abgeraucht wegen Festplattenschaden. Also nicht DER Server, sondern nur meine kleine Maschine.
Damals noch in der Ukraine fand der Hoster dass die Festplatte ja noch gut sei, und dass die vielen kernel errors und das S.M.A.R.T. zu ignorieren seien. “It is okay, it works”, kam nur in gebrochenem Englisch. Während dem Kongress wurde es dann wegen der I/O Last zuviel und das Ding stieg aus. (Nur um Tag darauf mit derselben Platte, nem fsck und noch viel mehr I/O errors wieder aufzuerstehen)
Russen halt, dachte ich mir, obwohl es keine Russen sind. “Amerikanische Teile, russische Teile – die kommen doch alle aus Taiwan!” – Armageddon
Naja jedenfalls wurde die Festplatte irgendwann doch getauscht nachdem ich den Vertrag aufgelöst hatte. Aber da wars Februar und der Kongress längst vorbei.
Letztes Jahr war das dumpen auch noch manuelle Arbeit mit starten, stoppen, torrent erstellen etc. Ne sehr spontane Idee. Natürlich eher inkompatibel wenn man dann mal bis Mittag pennt. Automatisierung to the rescue!
Dieses Jahr sollte das ohne eingreifen laufen, also mussten eklige Scripte her. Das Stück Python im obigen Screenshot ist so ein Beispiel. Eklig, aber tut.
An dieser stelle möchte ich Gunstick danken fürs parsen des Fahrplans in eine schöne space separated value Datei. Dieser Mann frisst RegEx zum Frühstück! Und kaut nicht mal dran..
Un auch Thierry, der das obige Design und die BW Graph gemacht hat (mit der Raphael JS vector lib und vnstat). Das könnt ihr euch bei Github genauer ansehen.
Ekliges Bash darf dann natürlich auch nicht fehlen
.
Das ganze läuft dann auch einigermassen gut auf einem Hauptserver (wtf1.muling.lu) und einem Mirror (wtf.muling.lu)
Da automatisch Torrents für jede Datei generiert werden freut es mich sehr dass diese angenommen und weiterverbreitet werden. Ohne Torrents wäre die Load auf den kleinen Maschinchen nicht zu schaffen.
Alternativen zu den Servern findet man auf dem Kongress Wiki, und natürlich werden alle Dateien obsolet sobald es offizielle Releases gibt. Das passiert sehr schnell da die FEM richtig gute Arbeit leistet. Mein Dienst ist also mehr ein Puffer für die ungeduldigen.
Also wozu das ganze? Weil mans kann und gerne frickelige Scripte schreibt, das muss als Antwort genügen
(Alle Scripte werden in kürze bei Github zu finden sein)
Ich spiele grad etwas mit Media Center Hardware. Eigentlich nur ein PC mit einer DVB-S Karte für TV und Anbindung an einen NFS-Server. Kaufen kann jeder deshalb gilt es soviel wie möglich selbst zu bauen und zu improvisieren.
Ich kucke eigentlich kaum TV, aber wenn dann soll das schon etwas nerdiger sein als jetzt. Jedenfalls suchte ich nach einer Möglichkeit ein Bild auf den Fernseher zu bekommen. Nicht unwichtig bei dem Teil. Da ich noch einen Röhrenfernseher habe fällt VGA/DVI/HDMI schonmal aus. FBAS oder S-Video Output hat mir nie wirklich gefallen, noch dazu hatte ich ewig Probleme wenn es denn überhaupt funktionierte.
Die Lösung des ganzen ist ein VGA zu SCART (RGB) Adapterkabel. Einige Grafikkarten können eine so niedrige Dotclock erzeugen, dass das Fernsehgerät darauf synchronisieren kann. Einmal war der Zufall auf meiner Seite und ich hatte so eine. Yay! Wie das geht steht im MythTV Wiki gut erklärt. Da ich eine Nvidia Karte habe musste also noch eine kleine Schaltung mit in den Stecker. Nix dramatisches.
Ich bin begeistert vom Ergebnis. Definitiv ein besseres Bild als von meinem Sat-Receiver. Ich kann sogar was lesen wenn ich ein Terminal offen hab. Das ist die beste Bildqualität die meine Röhre je zu sehen bekommen hat.
Hier das Kabel, die Elektronik befindet sich unter den Massen von Isolierband. Nicht sehr schön, aber tut:
Nun sitz ich hier, um 5 Uhr morgens. Guck mir “Troublemaker” auf der Leinwand an und bin begeistert.
Den Film kannte ich schon, könnte ich aber immer und immer wieder sehen. Aber das nur so nebenbei. Ich hatte mal wieder so nen WAHNSINN IST DAS GEIL UND ÜBERHAUPT Moment. Ohne Punkt und Komma, so geil eben.
Das alles habe ich unserem Hackerspace zu verdanken, den ich auf diesem Blog definitiv nicht angemessen gewürdigt habe. Ich mein, die Kreativität, die Genialität, das “machen wir” – JETZT!.
Ich bin kein Schreiberling, kann mein Denken und Tun nicht schön verpacken, daher etwas zum parsen
:
Mich hat das Projekt aus der Reserve gelockt, ich bin zum ersten mal wirklich sozial engagiert, mein Horizont reicht weiter als das heimische System. Ein Gefühl das ich vor dem Verein nie kannte. Und es fühlt sich gut an!
Als ich ende 2008 zum ersten mal im Cafe Seppl zum C3L Meeting aufgeschlagen bin, hätte ich nie gedacht dass so ein wahnsinnig geiles Projekt dabei herauskommen würde. Ich bin immernoch baff, jedesmal wenn ich den Hackerspace betrete.
Deshalb gilt mein innigster Dank euch, den Mitgliedern des syn2cat. Besonders aber den Gründungsmitgliedern und anderen die in schweren Zeiten das Projekt über Wasser gehalten haben; Leute immer, nochmals und immer wieder gepusht haben ohne aufzugeben. Selbstlos ihre Zeit und Kraft investiert haben.
Aber auch allen anderen in und um syn2cat, ohne euch wäre das alles nicht möglich. Anyway *sniff*, hab euch doch alle lieb
ME GUSTA
Ich staunte nicht schlecht als ich an einem LuxFiber Anschluss Port-Forwarding, DynDNS etc einstellen wollte und das teil von aussen nicht erreichbar war.
Kurz, bei einem LuxFiber Anschluss bekommt man KEINE öffentliche IPv4 Addresse dazu. Muss man extra dazu kaufen für 1,99 Euro/Monat m(. Die machen NAT44. DOPPEL-NAT!
Also rief ich den Kundendienst an um eine zu bestellen. Die freundliche Dame musste bestimmt schon einige Anrufe deswegen ertragen. Sie fragte sofort ob ich wohl Xbox/Wii oder PS3 spielen wolle. Geht das mit dem NAT44 nicht? Keine Ahnung. Wenn dem so ist sind bestimmt viele Gamer sauer
. Wenigstens ging das bestellen problemlos und während ich diesen Text schreibe wurde die öffentliche IP bereits aktiviert. (Hat keine Stunde gedauert)
Meiner Meinung nach trotzdem unverschämt dafür Geld zu verlangen.
Willkommen zu der kleinen Gesangsminute mit Muling. Bitte alle als Einstimmung den Artikel auf wort.lu bezüglich Cattenom lesen.
Mi mi mi miii. Und jetzt alle:
Das war die kleine Gesangsminute mit Muling.
Verbesserungswürdig, nächstes mal mit mehr Alphastrahlung bitte!
Und da ja bekanntlich Aussagen die oft widerholt werden um so wahrer werden sehen wir in eine strahlende Zukunft
. Was machen da ein paar falsch montierte Armaturen oder so ein pickeliges Kühlsystem. Ist doch alles optional.
Dann kann man uns auch im dunkeln sehen! Win-Win also.
CC Bild: Creativity103.com
Update: Ja, ich habe den Artikel gelesen und verstanden. Also bitte keine Mails mehr mit der bitte den Artikel zu lesen ja?! Und ja ich weiss was ein RRA macht.
Es ist ein französicher Ausdruck für das System das dafür sorgt dass ein ausgeschalteter Reaktor kontrolliert heruntergekühlt wird. (Oder werden soll
)
Auf dieser Seite kann man am Beispiel des gösgener Kernkraftwerks mehr darüber erfahren. RRA kommt also von “Refroidissement du réacteur à l’arrêt”, wer es lieber auf französich hat bitte sehr.
Edit: Kann mir jemand einen Link schicken zu einer Webseite auf der die Liste der INES Zwieschenfälle zeitnah upgedated wird? Ich habe nur veraltertes Material gefunden. Entweder es ist sehr gut versteckt (oh Wunder..), oder ich habe schlampig gesucht.
Nach langer langer Zeit füttere ich mal wieder das Weblog. ..Aber auch nur ein bisschen
Heute fühle ich mich ein wenig freier. Ich habe mir vor etwa 2 Jahren einen Google Account zugelegt um den Google Reader nutzen zu können da mir Liferea einfach zu schwerfällig war. Jetzt habe ich durch Zufall eine wunderbare Alternative dazu gefunden: Tiny Tiny RSS
Also hab ich mit nem lächeln im Gesicht meinen Google Account gelöscht, endlich.
Als Suchmaschine benutze ich indirekt zwar noch immer Google, aber über ixquick. Hach, herrlich
So ziemlich alle Linux Distributionen übersichtlich in einer Grafik:
http://futurist.se/gldt/, Via Sysadmins Life
Würde sich doch bestimmt gut bei uns im Hackerspace machen
Ich wollte mal wieder mein Monitoring auf den neuesten Stand bringen und alle Altlasten löschen. Da ich ein Software Raid 1 mit mdadm laufen hab, liegt es nahe dieses auch mit Icinga zu überwachen.
Ein Plugin ist schnell gefunden, da Icinga von Nagios abstammt: check_md_raid.
Die Installation des Plugins ist, wenn man schonmal Plugins installiert hat, sehr einfach. Man sollte aber noch eine Kleinigkeit anpassen, dazu später mehr. Zuerst kopiert man das Plugin zu den anderen und macht es ausführbar, normalerweise hierhin:
/usr/local/icinga/libexec |
Dann muß man es noch in die commands.cfg und in die entsprechende Serverdatei eintragen. Bei mir ist das localhost, also localhost.cfg. Beide Dateien befinden sich im etc/objects Verzeichnis von Icinga. Mein localhost.cfg Eintrag sieht so aus:
define service{
use local-service
host_name localhost
service_description Raid
check_command check_md_raid
} |
Das Skript benötigt keine Eingabeparameter. commands.cfg:
define command{
command_name check_md_raid
command_line $USER1$/sudo /usr/local/icinga/libexec/check_md_raid
} |
Es gibt allerdings viele Möglichkeiten wie das aussehen könnte. Da das Script Root-Rechte benötigt (resp. der Aufruf von mdadm), kann man sudo benutzen um das Problem zu lösen. Ich rufe dabei das gesamte Skript mit Root-rechten auf, so wie es auch gedacht ist. Werft mal einen Blick hinein.
Man könnte aber natürlich auch das Skript verändern und nur den Aufruf von mdadm selbst mit administrativen Privilegien gestatten. Ich habs mir aber einfach gemacht
. Natürlich braucht man dann auch einen Eintrag in der /etc/sudoers. Diesen kann man z.b. mit visudo hinzufügen. In meinem Fall:
icinga ALL = NOPASSWD: /usr/local/icinga/libexec/check_md_raid |
Wenn man diesen Weg wählt muß man natürlich dafür sorgen dass check_md_raid nicht von normalen Usern (auch nicht von Icinga) verändert werden kann. Das wäre sonst ein riesiges Sicherheitsrisiko.
Funktioniert das soweit kann man Icinga neustarten und im Browser aufrufen. Der Status sollte bereits korrekt angezeigt werden, jedoch steht was in der Statuszeile was dort nicht hingehört:
mdadm: metadata format 00.90 unknown, ignored. mdadm: metadata format 00.90 unknown, ignored. |
Es handelt sich hierbei um einen kleinen Bug, der auftritt da das Format in dem die Informationen über das Metadaten-Format geändert wurde. So zu sagen Meta-meta Daten
Eliminiert kriegt man diese Meldung indem man in der
/etc/mdadm/mdadm.conf |
eine Kleinigkeit ändert. So wird
metadata=00.90 |
zu
metadata=0.90 |
Ihr solltet nun funktionierendes Raid-Monitoring haben: