VGA zu SCART Adapter

Ich spiele grad etwas mit Media Center Hardware. Eigentlich nur ein PC mit einer DVB-S Karte für TV und Anbindung an einen NFS-Server. Kaufen kann jeder deshalb gilt es soviel wie möglich selbst zu bauen und zu improvisieren.

 

Ich kucke eigentlich kaum TV, aber wenn dann soll das schon etwas nerdiger sein als jetzt. Jedenfalls suchte ich nach einer Möglichkeit ein Bild auf den Fernseher zu bekommen. Nicht unwichtig bei dem Teil. Da ich noch einen Röhrenfernseher habe fällt VGA/DVI/HDMI schonmal aus. FBAS oder S-Video Output hat mir nie wirklich gefallen, noch dazu hatte ich ewig Probleme wenn es denn überhaupt funktionierte.

 

Die Lösung des ganzen ist ein VGA zu SCART (RGB) Adapterkabel. Einige Grafikkarten können eine so niedrige Dotclock erzeugen, dass das Fernsehgerät darauf synchronisieren kann. Einmal war der Zufall auf meiner Seite und ich hatte so eine. Yay! Wie das geht steht im MythTV Wiki gut erklärt. Da ich eine Nvidia Karte habe musste also noch eine kleine Schaltung mit in den Stecker.  Nix dramatisches.

 

Ich bin begeistert vom Ergebnis. Definitiv ein besseres Bild als von meinem Sat-Receiver. Ich kann sogar was lesen wenn ich ein Terminal offen hab. Das ist die beste Bildqualität die meine Röhre je zu sehen bekommen hat.

 

Hier das Kabel, die Elektronik befindet sich unter den Massen von Isolierband. Nicht sehr schön, aber tut:

 

VGA->SCART RGB

Hackerspace galore!

Nun sitz ich hier, um 5 Uhr morgens. Guck mir “Troublemaker” auf der Leinwand an und bin begeistert.

 

Den Film kannte ich schon, könnte ich aber immer und immer wieder sehen. Aber das nur so nebenbei.  Ich hatte mal wieder so nen WAHNSINN IST DAS GEIL UND ÜBERHAUPT Moment. Ohne Punkt und Komma, so geil eben.

 

Das alles habe ich unserem Hackerspace zu verdanken, den ich auf diesem Blog definitiv nicht angemessen gewürdigt habe. Ich mein, die Kreativität, die Genialität, das “machen wir” – JETZT!.

 

Ich bin kein Schreiberling, kann mein Denken und Tun nicht schön verpacken, daher etwas zum parsen ;-) :

 

Mich hat das Projekt aus der Reserve gelockt, ich bin zum ersten mal wirklich sozial engagiert, mein Horizont reicht weiter als das heimische System. Ein Gefühl das ich vor dem Verein nie kannte. Und es fühlt sich gut an!

 

Als ich ende 2008 zum ersten mal im Cafe Seppl zum C3L Meeting aufgeschlagen bin, hätte ich nie gedacht dass so ein wahnsinnig geiles Projekt dabei herauskommen würde. Ich bin immernoch baff, jedesmal wenn ich den Hackerspace betrete.

 

Deshalb gilt mein innigster Dank euch, den Mitgliedern des syn2cat. Besonders aber den Gründungsmitgliedern und anderen die in schweren Zeiten das Projekt über Wasser gehalten haben;  Leute immer, nochmals und immer wieder gepusht haben ohne aufzugeben. Selbstlos ihre Zeit und Kraft investiert haben.

 

Aber auch allen anderen in und um syn2cat, ohne euch wäre das alles nicht möglich. Anyway *sniff*, hab euch doch alle lieb ;-)

 

ME GUSTA

Luxfiber ohne öffentliche IPv4 Addresse

Ich staunte nicht schlecht als ich an einem LuxFiber Anschluss Port-Forwarding, DynDNS etc einstellen wollte und das teil von aussen nicht erreichbar war.

 

Private IP Fritzbox

 

Kurz, bei einem LuxFiber Anschluss bekommt man KEINE öffentliche IPv4 Addresse dazu. Muss man extra dazu kaufen für 1,99 Euro/Monat m(.  Die machen NAT44. DOPPEL-NAT!

 

LuxFiber Optionen

 

Also rief ich den Kundendienst an um eine zu bestellen. Die freundliche Dame musste bestimmt schon einige Anrufe deswegen ertragen. Sie fragte sofort ob ich wohl Xbox/Wii oder PS3 spielen wolle. Geht das mit dem NAT44 nicht? Keine Ahnung. Wenn dem so ist sind bestimmt viele Gamer sauer ;-) . Wenigstens ging das bestellen problemlos und während ich diesen Text schreibe wurde die öffentliche IP bereits aktiviert. (Hat keine Stunde gedauert)

 

Meiner Meinung nach trotzdem unverschämt dafür Geld zu verlangen.

Die kleine Gesangsminute

Willkommen zu der kleinen Gesangsminute mit Muling. Bitte alle als Einstimmung den Artikel auf wort.lu bezüglich Cattenom lesen.

Mi mi mi miii. Und jetzt alle:

 

“Der Betreiber informierte, dass die Panne keine Auswirkungen auf die Sicherheit der Installationen, die Umwelt oder die Arbeiter hatte.”

 

Das war die kleine Gesangsminute mit Muling.

Verbesserungswürdig, nächstes mal mit mehr Alphastrahlung bitte!

 

Und da ja bekanntlich Aussagen die oft widerholt werden um so wahrer werden sehen wir in eine strahlende Zukunft ;-) . Was machen da ein paar falsch montierte Armaturen oder so ein pickeliges Kühlsystem. Ist doch alles optional.

 

Dann kann man uns auch im dunkeln sehen! Win-Win also.

 

CC Bild: Creativity103.com

 

Update: Ja, ich habe den Artikel gelesen und verstanden. Also bitte keine Mails mehr mit der bitte den Artikel zu lesen ja?! Und ja ich weiss was ein RRA macht.

Es ist ein französicher Ausdruck für das System das dafür sorgt dass ein ausgeschalteter Reaktor kontrolliert heruntergekühlt wird.  (Oder werden soll ;-) )

 

Auf dieser Seite kann man am Beispiel des gösgener Kernkraftwerks mehr darüber erfahren. RRA kommt also von “Refroidissement du réacteur à l’arrêt”, wer es lieber auf französich hat bitte sehr.

 

Edit: Kann mir jemand einen Link schicken zu einer Webseite auf der die Liste der INES Zwieschenfälle zeitnah upgedated wird? Ich habe nur veraltertes Material gefunden. Entweder es ist sehr gut versteckt (oh Wunder..), oder ich habe schlampig gesucht.

+1 -1 = Google (NULLgle?!)

Nach langer langer Zeit füttere ich mal wieder das Weblog. ..Aber auch nur ein bisschen ;-)

 

Heute fühle ich mich ein wenig freier. Ich habe mir vor etwa 2 Jahren einen Google Account zugelegt um den Google Reader nutzen zu können da mir Liferea einfach zu schwerfällig war. Jetzt habe ich durch Zufall eine wunderbare Alternative dazu gefunden: Tiny Tiny RSS

 

Also hab ich mit nem lächeln im Gesicht meinen Google Account gelöscht, endlich.

 

 

Als Suchmaschine benutze ich indirekt zwar noch immer Google, aber über ixquick.  Hach, herrlich ;-)

Distri Infografik

So ziemlich alle Linux Distributionen übersichtlich in einer Grafik:


http://futurist.se/gldt/, Via Sysadmins Life


Würde sich doch bestimmt gut bei uns im Hackerspace machen ;-)

Icinga Raid monitoring

Ich wollte mal wieder mein Monitoring auf den neuesten Stand bringen und alle Altlasten löschen. Da ich ein Software Raid 1 mit mdadm laufen hab, liegt es nahe dieses auch mit Icinga zu überwachen.


Ein Plugin ist schnell gefunden, da Icinga von Nagios abstammt: check_md_raid.
Die Installation des Plugins ist, wenn man schonmal Plugins installiert hat, sehr einfach. Man sollte aber noch eine Kleinigkeit anpassen, dazu später mehr. Zuerst kopiert man das Plugin zu den anderen und macht es ausführbar, normalerweise hierhin:


/usr/local/icinga/libexec

Dann muß man es noch in die commands.cfg und in die entsprechende Serverdatei eintragen. Bei mir ist das localhost, also localhost.cfg. Beide Dateien befinden sich im etc/objects Verzeichnis von Icinga. Mein localhost.cfg Eintrag sieht so aus:


define service{
        use                             local-service
        host_name                       localhost
        service_description             Raid
        check_command                   check_md_raid
        }

Das Skript benötigt keine Eingabeparameter. commands.cfg:


define command{
        command_name    check_md_raid
        command_line    $USER1$/sudo /usr/local/icinga/libexec/check_md_raid
}

Es gibt allerdings viele Möglichkeiten wie das aussehen könnte. Da das Script Root-Rechte benötigt (resp. der Aufruf von mdadm), kann man sudo benutzen um das Problem zu lösen. Ich rufe dabei das gesamte Skript mit Root-rechten auf, so wie es auch gedacht ist. Werft mal einen Blick hinein.


Man könnte aber natürlich auch das Skript verändern und nur den Aufruf von mdadm selbst mit administrativen Privilegien gestatten. Ich habs mir aber einfach gemacht ;-) . Natürlich braucht man dann auch einen Eintrag in der /etc/sudoers. Diesen kann man z.b. mit visudo hinzufügen. In meinem Fall:


icinga  ALL = NOPASSWD: /usr/local/icinga/libexec/check_md_raid

Wenn man diesen Weg wählt muß man natürlich dafür sorgen dass check_md_raid nicht von normalen Usern (auch nicht von Icinga) verändert werden kann. Das wäre sonst ein riesiges Sicherheitsrisiko.

Funktioniert das soweit kann man Icinga neustarten und im Browser aufrufen. Der Status sollte bereits korrekt angezeigt werden, jedoch steht was in der Statuszeile was dort nicht hingehört:


mdadm: metadata format 00.90 unknown, ignored.
mdadm: metadata format 00.90 unknown, ignored.

Es handelt sich hierbei um einen kleinen Bug, der auftritt da das Format in dem die Informationen über das Metadaten-Format geändert wurde. So zu sagen Meta-meta Daten :-D Eliminiert kriegt man diese Meldung indem man in der


/etc/mdadm/mdadm.conf

eine Kleinigkeit ändert. So wird


metadata=00.90

zu


metadata=0.90

Ihr solltet nun funktionierendes Raid-Monitoring haben:



Icinga Raid Monitoring

PCB Assembly Tour

Für all die, die sich fragen wie in China aus einem rohen PCB ein bestücktes wird. Sehr interessant und eindrucksvoll das ganze.

Eine Ausgabe des sehr empfehlenswerten EEVblogs. Schaut euch dort ruhig mal um, es lohnt sich.

Via EEVblog

Cleanternet

Alexander Lehmann, der Autor der grandiosen Werke RetteDeineFreiheit und DuBistTerrorist hat wieder zugeschlagen. Diesmal gegen Censilias Zensurvorhaben: Cleanternet – for a cleaner and safer Internet

Ob aber jeder die Ironie, gerade am Anfang versteht? Ich hab da so meine Zweifel.

Update: Und ich dachte das Teil sei noch nicht bekannt. Ich hab jetzt mal meinen Feedreader geöffnet und schon springt es mich von überall an. Dann eben nochmal ;-)

#Censilia

Ein sehr gelungener Text vom ehemaligen elektrischen Reporter Sixtus zum Thema Netzsperren. Auf den Punkt gebracht.

Censilia