Wuala nennt sich eine neue P2P-Plattform. Meiner meinung nach läutet sie die 3. Generation der Tauschbörsen ein.
1998 war mit Napster die erste Generation gebohren. Der entscheidende Schwachpunkt lag in der zentralität. Der Client durchsuchte den PC nach MP3-Dateien, und meldete seine Ergebnisse an die Napster-Server. Die Clients schickten ebenfalls Suchanfragen an die Server, und die antworteten mit der IP-Adresse der Rechner die die Datei hosteten.
Danach wurde es dezentraler, nämlich mit Gnutella. Von jetzt an tauschten sich die Clients untereinander aus.
Und jetzt kommt Wuala. Hier liegen die Teile der Dateien verschlüsselt auf irgenteinem (!) Rechner. Unabhängig davon, welche Dateien der Nutzer freigegeben hat. Dies birgt einen enormen Vorteil.
In gewisser Weise kann man es schon “Social Filesharing” *brrr* nennen. Es gibt nämlich auch viele soziale Funktionen. So kann man z.b. Ordner nur Für Freunde zugänglich machen, oder Einladungen Per E-Mail verschicken.
Ebenfalls gibt es sogenannte Gruppen. Man kann ihnen beitreten oder eigene erstellen und Nutzer anwerben. – Alles 2.0 eben.
Da die Software jetzt in der öffentlichen Beta-Phase ist, habe ich das Teil mal angetestet. (In der Alpha-Phase war Wuala nur einer geschlossenen Benutzergruppe zugänglich. – Man brauchte eine Einladung.)
Sie macht einen Ordentlichen, aufgeräumten Eindruck. Und auch die Funktionalität ist nicht zu verachten.
Genial ist die Geschwindigkeit, man kann die Dateien auch beim herunterladen schon ansehen. – Ziemlich zuverlässig.
Doch nun wird weitergetestet. Wer mehr wissen will, sollte sich diesen Artikel mal zu Gemüte führen.


Leave a Comment