Warum sollte man denn eigentlich IPv6 deaktivieren wenn man es nicht benötigt? Nun, es kann zu Problemen mit der Netzwerk/Internet-Verbindung kommen. So dauert die Host-Auflösung nicht selten bis zu 2 Minuten, da viele Programme darauf konfiguriert sind zuerst IPv6 zu versuchen. Das ist im Prinzip ja schön und gut da sich IPv6 sehr schleppend etabliert, allerdings unterstützen wenige Router und noch weniger ISPs dieses Protokoll. Also werden die meißten keine derartige Route zum Internet haben, und wenn doch dann weiß man das eigentlich. ![]()
Ob das entsprechende Modul geladen ist, kann man mit lsmod | grep ipv6 herausfinden. Wenn man einen 2.4er Kernel verwendet, muß man alias net-pf-10 in die /etc/modprobe.conf eintragen, oder die entsprechende Zeile abändern. Verwendet man einen 2.6er, so muß man alias net-pf-10 off in die /etc/modprobe.d/aliases eintragen.
Nach einem Neustart sollte IPv6 deaktiviert sein. Nachprüfen kann man das wiederrum mit lsmod | grep ipv6 oder auch mit ifconfig. Gibts dort einen inet6 addr: Eintrag, ist es noch aktiviert.
Ich hoffe dieser Eintrag wird mich immer daran erinnern IPv6 auszuschalten, wenn ich mit dem Laptop unterwegs bin
. Das vergesse ich nämlich regelmäßig, und dann wundere ich mich des öfteren darüber daß meine Verbindung nicht wirklich funktioniert. Ich hoffe daß sich dieses Protokoll so langsam verbreiten wird, eigentlich muß es das ja. Ich benutze es schon testweise in meinem Heimnetzwerk, und das wird wohl auch noch ein weilchen so bleiben..
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on Thursday, January 8th, 2009 at 03:56 and is filed under Linux.
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