Asche saufen?

Seit den Anfängen meiner “Techno-Zeit” haben meine Schwester und ich eine Wette am laufen. Um nichts, versteht sich.


Das “erste mal” war als meine Schwester eine gute Stunde mit einem Maßkrug durch die Menge in der Diskothek lief. – Nein, natürlich nicht irgendein Maßkrug. Es war Ein halber Liter Bier mit einer ganzen Zigarette (!) darin aufgelöst. So mit Filter, und allem was eben dazu gehört.


Sie merkte es nicht, doch all unsere Freunde schon… Irgentwann hab ich das entdeckt, sie war gerade dabei genüßlich den aufgelösten Filter zu schlürfen. Naja wie auch immer. Darauf folgten noch diverse Reste aus Bierdosen mit so 10 Zigaretten pro 10 Milliliter. – Wer nicht weiß was ich meine muß es mal probiert haben!


Ich hab immer ziemlich selbstsicher behauptet dass mit sowas ja nie passieren könnte. – Jahre lang! Jetzt bin ich allerdings eines besseren beleert worden. Ich hab mein Bier angesetzt – die falsche Dose – Und trank die ganze Asche vom Vortag. – Es waren c.a. 20 Zigaretten auf einen schalen, warmen, verstaubten schluck Bier!


Wem dies noch nicht extrem genug ist, hier noch das Rezept.: Man nehme:


Eine (verbeulte, extrem billige) leere halb-Liter Dose Bier.
Etwa zehn Leute die rauchen.
Keinen Aschenbecher. (Wie gesagt, erst DAS ergibt die orientalische Gewürzmischung)
Etwa 5-10 Liter Bier zum selbertrinken. – Wahlweise auch eine Flasche Vodka.


Nun lasse man das ganze etwa 2-3 Tage unbeaufsichtigt stehen. Wenn der Biervorrat knapp wird, muß man Initiative ergreifen! – Einen Schluck zum abschmecken und fertig ist das hausgemachte Kotzgelage…
Guten Appetit!


Ich fühle mich jedenfalls gerade wie ein Aschenbecher den man auf links gedreht hat. Alles schmeckt grau. – Schon seit Stunden, oder auch Minuten.


Schwesterherz, ich ziehe meinen Hut vor dir. Die Asche sei mit uns, oder eher doch mit dir? Schöner wärs…

Seitwert

Kanntet ihr schon seitwert.de? Dort kann man seine (oder andere) Seiten nach verschiedenen Kriterien bewerten lassen.



Es wird ein Wert von 0 bis 100 vergeben, der sich unter anderem aus der Google-Bewertung, dem Alexa- und Technorati Rank sowie den “technischen Details” zusammensetzt. Meine Seite erreicht gerade mal 11,93/100 :-P Auf jeden Fall einen Blick wert…


Etwas erreichen?

Ich habe heute, aus den Kommentaren, ein neues Blog kennengelernt: Lifecheater. Mein Feedreader wird sich freuen. Den ersten Artikel den ich dort gelesen habe, war “Etwas “Erreichen”?”. Hat mir auf Anhieb gemundet. Am besten geschmeckt hat mir der Satz:

“Es geht nicht darum, ob man das Zeug dazu, sondern das Zeugnis dazu hat.”

Wie wahr! Es ist sehr schade, aber das was Lifecheater sagt kann ich zu 100% unterschreiben. Ein absoluter Durchlesebefehl für so ziemlich jeden skeptischen Menschen und Geek.

Mirror 2.0

Darauf hat die Welt gewartet! Ein Badezimmer HUD, bei dem jedem Sci-Fi Geek das Wasser im Mund zusammenlaufen dürfte:


Interactive Mirror from Alpay Kasal on Vimeo.


Sowas hätt ich auch gerne. Endlich mal eine sinnvolle Verwendung von Spiegeln ;-) . Schnell mal einen Tweet beim Zähneputzen absetzen hätte doch was… Als kleines Bonus-Feature gibts dann noch das interaktive putzen des Teils nach jeder Session.


Via Spreeblick

Windows-Support unter Bekannten.

So ziemlich jedem Geek und ComputerInteressierten dürfte die Problematik des Windows-Supports unter Bekannten und Freunden bekannt sein. Kaum wird bekannt daß man “mit Computern kann”, so wird man zu jedem Problem und Problemchen zu rate gezogen…


Das wäre ja alles nicht so schlimm, wären da einige nicht so hartnäckig. Da gibt es die einen, die “nur” Telefonsupport verlangen. Meiner Meinung nach ist das die schlimmste Art des Supports. Nicht nur dass man genau weiß was da steht, und es trotzdem niemand glaubt.. – Nein, es müssen dann Begriffe wie “Registerkarten” tausendmal erklärt werden. Nicht dass das eine Schande wäre, aber Registerkarten gabs früher auch schon, und einmal erklärt sind sie echt keine Schwierigkeit mehr… ;-) Und wehe man fragt was denn jetzt als Meldung auf dem Bildschirm zu sehen ist. Dann kriegt man so ziemlich alles vorgelesen was es da zu lesen gibt, von den persönlichen E-Mails über die Namen der Programmsymbole auf dem Desktop, und viel anderes Zeug. – Das man eigentlich garnicht wissen will. Aber das nur am Rande.


Meißtens gebe ich nach einer halben Stunde am Telefon und einem glühenden Ohr auf. Dann mache ich jedesmal den Fehler und sage: “Ich komme vorbei und sehe mir das mal an…!” (Autsch.., das denke ich mir immer wenn ich aufgelegt hab.)


Nicht schon wieder, hmm, okay… Also auf ein Neues. In 90 % der Fälle waren es die lieben kleinen die den PC zu grunde gerichtet haben. Manchmal war es auch der verzweifelte Vater, der sich ein Virus beim Porno-guggen eingefangen hat. Aber nur manchmal. – Oder auch die Kinder die sich Vaters Browser-History angesehen haben und sich ein Virus beim Por… Is ja gut, ich hör auf! :-P


Naja, okay, genug der Einleitung. Ich denke jeder der das mal gemacht hat weiß was ich meine.
Jedenfalls habe ich da einen Kandidaten, der sich alle paar Wochen bei mir meldet, mit den Worten: “Nichts geht mehr!?”. Ich atme jedesmal tief durch und frage was denn passiert sei. “Ich hab nichts gemacht!, wirklich nicht…!”
Bei diesem Satz dreh ich mich auf links. Windows hin oder her, von ganz alleine geht ein Computer auch nicht alle paar Wochen kaputt. Schon garnicht wenn schon mal die Ram-Bausteine, der Prozessor, die Grafikkarte, das Motherboard, die Festplatte, die Tastatur, die Maus, der Monitor, und schlussendlich der ganze PC ersetzt wurde…


Aber nun gut, ich helfe ja gerne. Also gehe ich alle paar Wochen mit meiner Spindel mit der Aufschrift “Rettungs-CDs für Bekannte” dorthin, haue jedesmal ein neues Windows (mittlerweile ein Image) drauf, weil sein 14-jähriger Sohn mal wieder wichtige dateien aus dem system32-Verzeichniss gelöscht hat. – Zur Not unterm abgesicherten Modus. Da weiß er wie’ s geht. – Oder aber auch sämtliche Treiber deinstalliert hat, und den Drucker vor lauter Wut (über den nicht mehr funktionierenden PC) vom Tisch geschmissen hat. Das ist kein Witz! – Ich wünschte es wäre einer.


Naja, genug des gejammers. Okay, einen hab ich noch. ;-) Vielleicht rege ich mich auch nur so auf weil ich keinen Pauschalpreis oder Stundenlohn für solche Dinge verlange. (Notiz an mich: mehr Geld für unnötigen Support verlangen.) Immerhin “lebe” ich von diesem Geld. Meine Haupteinnahmequelle sind nunmal von “Kindern” ruinierte PCs zu reparieren. Übrigens verdiene ich pro PC um die 20 Euro, für die, die es genau wissen wollen.


Nunja, dieser Beitrag hat keinen weiteren Sinn. Es mußte nur mal gesagt werden, nachdem ich heute wieder so einen Fall hatte.Der “Urheber” dieser Anekdote, und vieler weiterer ist übrigens Leser meines Blogs. ;-)


Hiermit wünsche ich allen Geeks und Computer-Interessierten starke Nerven beim Windows-Support unter Bekannten.


P.S. Ich nenne Windows bewusst nicht Windose, Windoze, oder sonst was. Ich mag Windows, es soll nur bitte nicht den Platz auf meiner Festplatte mißbrauchen. – Lang lebe GNU/Linux! – Ich mag diese Parolen. :-D
Ich denke für heute reicht es.

Das I-Phone in Luxemburg

Wie ich gerade in Sven’s Blog gelesen habe, gibts das I-Phone ab morgen auch hier in Luxemburg. – Nicht daß mich das weiter interessieren würde, ich bin aber doch schockiert über die Art und Weise WIE man das Teil hier zu kaufen bekommt.


So schreibt Sven: “Ein iPhone ohne Abonnement wird es nicht geben.” Schon alleine das schreckt mich ab. Außerdem wird es nur bei einem Anbieter zu haben sein. Und dann auch noch ausgerechnet bei VOX-Mobile, einem Anbieter dem ich eher skeptisch gegenüber stehe. Die ewige Werbung mit VOXmusic und co. macht’s da auch nicht besser. – Aber das ist ein anderes Thema.
Wie’s bei der Drosselung der Datenrate ab einem gewissen Volumen aussehen wird, werden wir ja noch sehen. – Wundern würde es mich jedenfalls nicht.


Nee nee, so nicht! Mal sehen wie es mit dem Google-Handy aussehen wird, das Konzept ist mir auf jeden Fall sympathischer… Wahrscheinlich werde ich mir das aber auch nicht zulegen, da ich eigentlich garkein Handy-Freak bin, und das Teil nur zum telephonieren brauche. – Und das auch noch nicht sehr gerne. ;-)

Noch mal Glück gehabt.

Vor ein paar Tagen hatte meine Freundin ein ganzes Glas Cola (!) über mein Laptop verschüttet. (Deshalb hab ich auch eine Pause hier im Blog eingelegt.)


Ich hab dann sofort dem Stecker rausgezogen, und das Teil umgedreht. Ich kann euch sagen es ist ein elendes Gefühl wenn man Cola aus dem PCMCIA-Slot laufen sieht! Naja, ich hab’s dann sofort auseinander geschraubt, und die Einzelteile zum trocknen auf der Couch ausgebreitet. – Am Tag danach wieder zusammengeschraubt, und getestet. – Nix, kein Ton, kein Mucks!


Also mit ner Miene als wäre gerade jemand gestorben. (ist ja eigentlich auch so ;-) )
Auf jeden Fall hatte ich es einfach mal ein paar Tage später nochmal versucht, und siehe da, es funktioniert wieder! :D


DAS hätte ich wirklich nicht gedacht. Jetzt kleben zwar noch ein paar Tasten fest, und das G g(eht) nicht mehr. *haha ;-) der war gut… Ohje!* Aber sonst freu ich mich riesig. – Und meine Freundin auch, die war am Boden zerstört. Eigentlich fast noch mehr als ich… Die Tage werde ich es noch einmal auseinandernehmen und alle Teile gründlich mit Isopropanol säubern.

Es spült wieder!

Yay, nochmal Glück gehabt. Meine Spülmaschine geht wieder.
Ich hab das Teil auseinander geschraubt, und überall war Wasser. Ich lag also richtig mit meiner Vermutung *stolz*. Immer wenn das Teil abpumpt, läuft etwa ein halber Liter Wasser (!) aus der Wassertasche, knapp an elektronischen Bauteilen vorbei in den Bodenbehälter. Das muss schon lange so sein, denn es sind schon dicke Kalk-Flecken am Blech zu sehen…


Nun hab ich sie provisorisch repariert, mit einer ziemlich abenteuerlichen Konstruktion aus Draht, Schlauch und gefeilten Plastikteilen. Eben dem, was ich so rumliegen hatte. Ich werde ein paar Fotos hier reinstellen wenn ich meine Digitalkamera wieder hab. Hauptsache ich muss nicht mit der Hand spülen. :-D

Spülmaschine defekt.

Als ich heute (um 6 Uhr Abends ;-) ) noch zusammengefaltet aus dem Bett kam, lief mir meine Freundin mit entsetzter Mine entgegen. – Was war denn so weltbewegendes geschehen? Die Spülmaschine spülte nicht mehr!


Daraufhin wandelte sich meine Mine von verschlafen nach entsetzt/verschlafen. Schliesslich bin ich es der die Hausarbeit, und somit das spülen übernehmen muss. “Ausserdem riecht sie so verbrannt!”, knallte sie noch obendrauf. Ich war nicht fähig irgentwas zu sagen, watschelte zu dem Teil hin und drehte voller Ehrfurcht am Schalter. Die Maschine fing an zu pumpen, und hörte nicht mehr auf damit. Also hab ich sie wieder ausgeschaltet, mich hingesetzt und erstmal eine geraucht. (Wie soll man ohne seine “morgentliche” Zeremonie überlegen können?)


Nachdem was ich so über BOSCH-Spülmaschinen wusste, müsste es der Schwimmer sein der meckert weil Wasser in die Bodenwanne gelaufen ist. – Wasser in der Bodenwanne? – Nicht gut! Jedenfalls werde ich das Teil auseinandernehmen sobald ich Zeit dafür kriege. Auf jedenfall sehr bald, da ich mich schon ziemlich an den Luxus einer Spülmaschine gewöhnt habe. Vielleicht werde ich auch mal zum Spülmaschinen-Gott beten, wer weiß. Also drückt mir die Daumen…

Pornophonique




eine gitarre. ein gameboy. ein c64. zwei typen. space invaders samples. lagerfeuergeschrabbel. gameboygedudel. auch gesang mit dabei. lowtech. lo-fi. micro. porn.


So beschreiben sich Pornophonique, eine erfrischend anders klingende Band aus Darmstadt. – Und ich würde sagen die Beschreibung passt wie die Faust aufs Auge.


Eine Mischung aus Lagerfeuer-Musik und Gameboyklängen, verbunden mit intelligentem Songwriting. Die Musik steht übrigens unter einer Creative Commons-Lizenz (BY-NC-ND), was mir diese Band nur noch sympathischer macht. Die Musik kann man bei Jamendo sofort anhören, oder direkt von der Homepage herunterladen. Ich werde mir jedenfalls ganz sicher eine CD bestellen, die kostet trotz aufwändigem Design nur 12 Euro (!).


Bei Filzo gibts auch ein Interview, wenn ihr mehr über die Band erfahren wollt.



Also wenn ihr mal etwas Zeit habt, undbedingt reinhören! – Es lohnt sich.